Rückblick: Konferenzen Variantenkonfiguration – DERWID präsentiert innovative Lösungen

Im Juni informierte DERWID gleich auf zwei Konferenzen über aktuelle Lösungsansätze und innovative Neuentwicklung rund um das Thema Grafische Produktkonfiguration und Visualisierung von varianten und komplexen Produkten.

Smart Variant CON 2017

Am 19. und 20. Juni fand im Titanic-Chaussee Hotel in Berlin, die durch die we-conect veranstaltete und mittlerweile führende Tagung zum Thema Variantenkonfiguration und Komplexitätsmanagement statt.

Auch in diesem Jahr unterstützte DERWID die Veranstaltung als Business Partner und stellte im Rahmen der Moderation einer Ice-Breaker Session und einem Infostand in der Ausstellung, aktuelle Trends in der Visualisierung und grafischen Konfiguration von Varianten vor. Insbesondere die in SAP Fiori UI5 integrierte grafische Visualisierung bekam durchweg positives Feedback.

Die Kombination von praxisnahen Vorträgen und interaktiven Elementen zeichnet diese Konferenz aus und ermöglichte den über 250 Teilnehmern Einblicke in die aktuellen Trends und Möglichkeiten der Variantenkonfiguration, wie z.B. den integrierten 3D Visualisierungstechnologien der DERWID.

Wir freuen uns auf den Austausch und das Networking im nächsten Jahr, wenn Berlin wieder für zwei Tage zum Mittelpunkt der Varianten-Community wird.

Sybit Infotag Variantenkonfiguration

Mittlerweile zum 10. Mal trafen sich am 29. Juni auf Einladung der Sybit Gmbh und SAP, Anwender und Partner der SAP zum Infotag Variantenkonfiguration in St. Leon-Rot. Die DERWID präsentierte im Rahmen eines Vortrags die gegenwärtigen und zukünftigen Lösungen für die Visualisierung von Varianten in Integration zu SAP ERP Anwendungen.

Speziell vor dem Hintergrund der Cloud-Lösungen der SAP und dem Fokus auf tiefe Integrationen, einfaches Handling und effiziente Pflege passt die DERWID Lösungslandschaft perfekt zu der Strategie aus Walldorf, durch Partnerlösungen im Bereich der 3D Visualisierung anwenderfreundliche und innovative Kundensysteme bereit zu stellen.

Gemeinsam mit dem Partner MSG.treorbis informierte die DERWID über die aktuelle 3D Integration Visualisierung für die WEB-basierende SAP Fiori UI5 Benutzeroberfläche.

Wir bedanken uns bei der Sybit, MSG.treorbis und der SAP für eine gelungene, informative und besondere Veranstaltung zu dem Thema Variantenkonfiguration.

Für Eindrücke zum 10. Infotag Variantenkonfiguration, schauen Sie sich den Videorückblick der Sybit GmbH an.

Möchten Sie weitere Informationen über unsere Lösungen für die Visualisierung und grafische Produktkonfiguration von Varianten erhalten? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Grafischer Produktkonfigurator oder CAD?

Graphical Product Configuration or CAD?

Variantenfertiger stellen sich immer komplexereren Produkten, steigender Variantenvielfalt, Marktanforderungen für höhere individuelle Anpassungen und fragen sich:

Welche ist das bessere Software-Werkzeug, um die Konfiguration meiner Produkte zu unterstützen? Welche Software-Werkzeug ist effizienter: ein grafischer Produktkonfigurator oder CAD Software?

Stehen Sie auch vor solchen Herausforderungen?

In diesem Artikel geben wir Ihnen einen Überblick über die Unterschiede zwischen den beiden Systemansätzen und beschreiben die Vorteile, um Sie bei einer möglichen Ausrichtung zu unterstützen.

Ist es effizienter mit einer CAD Software zu konfigurieren?

Das Konzept von CAD-Programmen zielt auf Produktentwicklung und Design-Tools. Abseits dieser Funktionen, ist eine CAD-Software für Produktkonfiguration einsetzbar?

Falls Sie ein CAD-System neben der Produktentwicklung auch für die Produktkonfiguration von Varianten benutzen möchten, d.h. auch um Zeichnungen und Stücklisten für Aufträge und Angebote zu liefern, gibt es erhebliche Nachteile:

  • Die Anfangsinvestition ist nicht zu unterschätzen
  • Es gibt erhebliche Einschränkungen hinsichtlich verteiltem Arbeiten, Offline-Szenarien und Web-Plattformen
  • Wenn man CAD-Systeme im Bereich der Vertriebsprozesse verwendet, sind hohe Prozesskosten und Ressourcenengpässe zu erwarten

Die Vorteile eines Grafischen Produktkonfigurators

Grafische Produktkonfiguratoren wurden entwickelt, um variante Produkte und deren Konstruktionsregeln abzubilden. Sie können auch Stücklisten erzeugen und automatisch Daten wie z.B. Zeichnungen, Fertigungslisten und NC-Code für die Maschinenanbindung herleiten.

Mit einer objektorientierten grafischen Konfiguration können Sie vom „Engineer-to-Order“ hin zu einem „Assembly-to-Order/Configure-to-Order“ Prozess wechseln. Sie brauchen nicht jedes Mal ein neues Projekt anzulegen und alle Konstruktionsphasen neu zu planen: entsprechend der spezifischen Konfiguration können Sie Standard-Module in unterschiedlichen, beregelten Kombinationen zusammenstellen.

Die Vorteile eines Grafischen Produktkonfigurators

Die Vorteile dieser Prozesse sind eindeutig:

  • Sie vermeiden Informationsunterbrechungen: das Produkt-Know-How, das verteilt ist zwischen verschiedenen Personen und Abteilungen, steht zentral zur Verfügung.
  • Sie haben keine Redundanzen von Prozessen und Daten, alles ist integriert und verbunden:
    • im Besonderen integriert sich der grafische Produktkonfigurator bi-direktional zu einem ERP-System;
    • infolgedessen ist die Pflege der Datenbasis optimal sowohl für Konstruktionsregeln als auch für die Maschinenanbindung. Da es synchron mit dem ERP zusammenspielt, kann man sogar bestehende Tabellen, Regeln und positionsübergreifende Abhängigkeiten importieren.
  • Sie vereinfachen die Konfiguration und Planung von kundenindividuellen Aufträgen. Auf Basis der Stammdatenpflegetools kann die modulare und komplexe Struktur der Produkte als Standard-Module bearbeitet werden.
  • Sie befreien die Engineering Abteilung von Vertriebsunterstützenden Tätigkeiten: auch weniger qualifizierte Benutzergruppen können Angebote mit dem grafischen Produktkonfigurator erstellen. Sie können erfahrungsgemäß CAD-Lizenzen reduzieren.
  • Sie haben flexible und skalierbare Schnittstellen, die die Integration mit anderen Systemen, auch CAD-Software, erlauben.

Grafischer Produktkonfigurator oder CAD?

Ist es somit immer besser einen grafischen Produktkonfigurator zu nutzen, wenn Sie variante Produkte konfigurieren möchten?

Ja, in ca. 80% der Fälle, weil im Konfigurator Varianten in einem Standard-Baukasten in Katalogstruktur abbildbar sind. In den restlichen ca. 20% handelt es sich in der Regel um Sonderbauprozesse. Hier ist es durchaus sinnvoll, Software-Werkzeuge wie CAD- und Design-Tools zu benutzen, da der Aufwand zu hoch wäre Sonderanfragen im Konfigurator datentechnisch abzubilden.

Ein gemeinsames Prozessmodell, das grafischen Produktkonfigurator und CAD integriert

Die eigentliche Frage ist nicht, zwischen einem grafischen Produktkonfigurator und einer CAD Software zu entscheiden.

Die eigentliche Frage ist, wie man ein gemeinsames Prozessmodell erstellen kann, das beide Systeme integriert. Sodass man die CAD Software für Produktentwicklung und Sonderprojekte effizient einsetzt, während man den grafischen Produktkonfigurator für Vertrieb und Auftragsservice benutzt.

Möchten Sie mehr über die Vorteile einer grafischer Produktkonfigurator für Ihr Unternehmen erfahren? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Laden Sie die komplette Infografik mit Vorteilen und Unterschieden zwischen Grafischem Produktkonfigurator und CAD-System herunter!